Prerelease: Draft_ePA_3_1_2
31.03.2025
ZIPFür das Release ePA für alle 3.1.2 wurden die folgenden Anpassungen durchgeführt:
- Feature Push Notification als Basisleistung der Telematikinfrastruktur
- optionales Feature für das ePA-FdV
- anwendungsspezifische Schnittstellen zur Konfiguration der ePA-FdV-Instanzen und der Channel je Instanz
- Erzeugen der Push Notification im ePA-Aktensystem und Versenden an das Push Gateway
- App für Validierungsaktenkonten (PU) - mit 3.1 bereits veröffentlicht/kommentiert
- zur Nutzung eines FdV / App für die Validierungskonten (eGK) in der PU brauchen wir eine GesundheitsID / IDP
- Verarbeitung von Daten der elektronischen Patientenakten zu Sekundärnutzungszwecken (Datenausleitung zu Forschungszwecken) – mit 3.1 bereits veröffentlicht/kommentiert
- Als Versicherter möchte ich, dass bei fehlendem Widerspruch Daten aus meiner ePA an das FDZ weitergeleitet werden, ohne dass ich dabei identifizierbar bin.
- Versicherteninformationen
- Als Kostenträger möchte ich die Möglichkeit haben, demografische Daten der Versicherten – wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Anrede – klar und eindeutig in der elektronischen Patientenakte (ePA) zu verankern und bei Bedarf zu aktualisieren, sodass versorgungsspezifische Services, wie der Medication Service, auf diese Daten zugreifen können, um ihre Dienstleistungen effizient zu erbringen.
- Qualitätsverbesserung bei den Metadaten
- Klarstellung der Anforderung, das Metadaten im besten Fall von KDL Code abgeleitet werden müssen (sofern dieser bekannt)
- Vorlagen im PS sofern vorhanden sollen mit Metadaten vorbelegt werden
- Weitere Möglichkeiten genannt, wie PS bei Auswahl von Metadaten behilflich sein kann
- PS darf nur einen KDL (auch DMP) Code in der eventCodeList vergeben (Aktensystem prüft dies)
- Befugnis via PoPP erteilen
- PoPP-Token können als Nachweis eines Behandlungskontextes genutzt werden, um eine Befugnis zu erlangen
- Das HSM kann neben VSDM-Prüfziffern auch PoPP-Token validieren
- Das Interface Entitlement Management wurde erweitert, um PoPP-Token übergeben zu können
- Das PoPP-Token-Signer-Zertifikat wird als Vertrauensanker in der Validierung über einen sichern Prozess in das HSM eingebracht
- Vorgaben zur Verwendung des PoPP-Tokens im ILF beschrieben
- Volltextsuche
- Es wird eine Volltextsuche (MHD Service) in die ePA eingeführt.
- Diese kann von Primärsystemen und dem FdV genutzt werden.
- Basiert auf FHIR (R4, wie gehabt) und dem IHE MHD-Profil
- Erlaubt Suche mit Kombination aus Metadaten (wie XDS Stored Query) und zusätzlich auch Volltext
- Zunächst werden PDF/A-Dokumente indiziert (inklusive eArztbrief)
- Volltextsuche Features:
- Verknüpfung von Suchbegriffen über AND, OR, NOT (einfache Klammerung erlaubt)
- Suche nach Phrasen möglich
- Suche nach ungefähren Treffern möglich (sg. Levenshtein-Distanz)
- Treffer enthalten Textsnippets mit Highlighting der Suchbegriffe, Score (Qualität des Suchergebnisses), Angabe der gefundenen Begriffe im Dokument
- Paging möglich
- Auch herunterladen aller XDS-Dokumente (nicht nur der relevanten PDF/As für die Volltextsuche) über MHD-Service in FHIR möglich.
- Wiedereinführung XDS APPEND
- Die APPEND-Funktionalität wurde aus 3.0.X abgekündigt, da hier noch ein besseres Konzept fehlte (u.a. denselben Anhang an verschiedene Dokumente anhängen).
- In 3.1.2 wird nun eine erweiterte Funktionalität für Anhänge eingeführt:
- Ein Dokument kann mehrere Anhänge haben, ein Anhang an mehreren Dokumenten hängen (n:m-Beziehung)
- Länge der Anhangskette auf 5 begrenzt (inkl. Elterndokument)
- Anhangsdokumente und Elterndokumente verweisen jeweils über einen passenden Eintrag in ihrer referenceIdList aufeinander
- Neue und bestehende Dokumente können angehängt werden (über Einstellen und Metadaten aktualisieren)
- Primärsysteme werden verpflichtet, den eArztbrief mit Anhängen über dieses neue Konzept einzustellen (Aktensystem prüft auch entsprechend)
- Alte Anhänge (via XDS APND Associations) werden migriert (ggf. längere Ketten als 5 möglich)
- dgMP-Anpassungen
- Die Versionsangabe einer ATC-de-Kodierung ist verpflichtend, da die Eindeutigkeit einer Kodierung über Versionen nicht sichergestellt werden kann.
- Perf-Anpassungen unter C_12008
- AuditEvent
- Wiedereinführung des Suchparameters type
- Terminologie-Paket-Anpassungen
- Unterstützung der Klinischen Dokumentenklassen-Liste (KDL) in der Version 2025
- Hinzufügen der Value Sets und CodeSystems, die zur Angabe des Organziation Profession Type, Organization Type und Practitioner Qualification benötigt werden und für die Unterstützung der TI-Common Profile für Organization, Practitioner und PractitionerRole benötigt werden
- Abkündigung der Datenmigration ePA 2.6 in die ePA für alle
- Entfernen der Schlüsselgenerierungsdienste aus der Spezifikation (Ausserbetriebnahme erfolgt voraussichtlich zum Jahreswechsel 2025/2026
Als Hilfestellung zur Kommentierung verweisen wir gerne auf die folgenden Begleitdokumente:
- ePA Basic - Allgemeine Dienste der ePA -
https://github.com/gematik/ePA-Basic/tree/ePA-3.1.2 - ePA Medication - Datendienst der ePA für Medikation (FHIR) -
https://github.com/gematik/ePA-Medication/tree/ePA-3.1.2 - ePA XDS Document - Datendienst der ePA für XDS Dokumente -
https://github.com/gematik/ePA-XDS-Document/tree/ePA-3.1.2 - ePA Health Record Relocation - Umzug eines Aktenkontos zu einem anderen Anbieter -
GitHub - gematik/ref-ePA-HealthRecordMigration at ePA-3.1
- Technische Grobkonzepte in Github
- Steckbriefe (im Zip)
- IG TI Terminologien (v1.0.6-ballot) -https://gematik.de/fhir/terminology/ImplementationGuide/de.gematik.terminology|1.0.6
- IG TI Common (v1.1.0-ballot) - https://gematik.de/fhir/ti/ImplementationGuide/de.gematik.ti|1.1.0
- IG ePA Basisfunktionalitäten (v1.1.5-ballot) - https://gematik.de/fhir/epa/ImplementationGuide/de.gematik.epa|1.1.5
- IG ePA Medication Service (v1.1.5-ballot) - https://gematik.de/fhir/epa-medication/ImplementationGuide/de.gematik.epa.medication|1.1.5
- IG ePA MHD Service (v1.0.0-ballot) - https://gematik.de/fhir/epa-mhd/ImplementationGuide/de.gematik.epa.mhd|1.0.0