Diese Seite beschreibt Anforderungen an Clients zur Nutzung der Subscription-Query-Endpunkte.
Um die Last am TI-Flow-Fachdienst zu kontrollieren, wurde festgelegt, dass ein AVS nicht öfter als alle 5 min nach neuen Nachrichten anfragen darf (A_21556). Die dadurch bis zu 5 min entstehende Verzögerung verlängert die Zeit, bis eine Apotheke auf die Nachricht des Versicherten reagieren kann. Aus dem Grund wird eine Funktionalität eingeführt, mit der AVS eine Notification erhalten, dass eine neue Nachricht für eine Telematik-ID vorliegt. Nach Erhalt einer Notification darf das AVS die neue Nachricht sofort abrufen.
Beispiel: GET https://subscription.zentral.erp.splitdns.ti-dienste.de/subscription Authorization: Bearer secret-token-abc-123 Connection: Upgrade Pragma: no-cache Cache-Control: no-cache Upgrade: websocket Sec-WebSocket-Version: 13 Sec-WebSocket-Key: q4xkcO32u266gldTuKaSOw==
Der Subscription Service antwortet mit dem Upgrade HTTP/1.1 101 Switching Protocols Upgrade: websocket Connection: Upgrade Sec-WebSocket-Accept: fA9dggdnMPU79lJgAE3W4TRnyDM=
Das Upgrade erfolgt mit einer “bind” Text-Nachricht über die Web Socket-Verbindung an den Server. bind: <subscription id>
Der Subscription Service antwortet mit einer “bound” um die Einrichtung der Subscription zu bestätigen. bound: <subscription id>
Wenn eine neue Nachricht für die Telematik-ID des Clients eingestellt wird, dann sendet der TI-Flow-Fachdienst eine Nachricht ping: <subscription-id>. Das Clientsystem kann dann diese Nachricht mittels des Anwendungsfalls “Nachrichten von Versicherten empfangen” unter Nutzung des Requests GET /Communication?received=null&recipient=<Telematik-ID> abrufen.
Bei Nutzung des Subscription Services kann abweichend von der Anforderung “A_21556 - PS abgebende LEI: Häufigkeit des Abrufen von Nachrichten” die Operation GET /Communication häufiger als alle 5 Minuten, d.h. nach jeder Notification, mit den obigen Parametern angefragt werden.
Hinweis: Jede eingestellte Nachricht führt zu einem Ping, ggfs. im Millisekundenbereich, wenn viele Nachrichten an einen Empfänger gerichtet werden. In Abhängigkeit von der Implementierung kann dieses Verhalten zu einer Überlastung des Clientsystems führen, wenn bspw. jedes einzelne Ping den Anwendungsfall “Nachrichten von Versicherten empfangen” triggert.